AW: .... das Leben an mir vorbei???
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ich hatte gestern noch die extreme panik.
hab mir am abend gedacht: was soll passieren??? ich hab nachgedacht, und hab - wie man es ja machen sollte - versucht, meine angst in echte "gelassenheit zu transformieren". ich glaub, es ist mir zumindest vorübergehend gelungen.
Nachgedacht: bin immer schon alleine rumgelaufen, und habs genossen,
neue menschen, neue erfahrungen. und wenn ich an die urlaube zurückdenke: ich hab von mal zu mal zusehens weniger sehnsucht nach daheim bekommen. wenn ich ohne partner bin, dann nehm ich mehr bezug auf die kinder, mehr verantwortung. ich mache meine eigenen dinge besser, weil ich mir nicht ständig denke, eigentlich wär es auch seine sache. es gibt soo viele vorteile.
und ich merke, dass meine panik in bezug auf geld wegfällt. ich hab exxxtrem viel ausgegeben die letzen monate, unterm strich ist nichts geblieben von all dem, was reingekommen ist. meine anzahlung aufs auto hatte ich irgendwie vergessen gehabt, so wichtig ist geld dann auch wieder nicht (mehr), als dass ich auch mal vergessen könnte, dass noch wo was "liegt". denn ich habs ja jetzt irgendwie. in meiner karenzzeit musste ich mit 350 euro restbudget alles kaufen, windeln, gewand, essen, alles, ich bekam ja keinen cent von meinem mann. ist auch irgendwie gegangen. dieses mangelgefühl, das ich da hatte, werd ich aber dennoch nie vergessen. war aber eher dieses im-stich-gelassen-zu-sein-gefühl. weil er mir ja nichts geben konnte, weil er nichts hatte (wir wissen ja warum :gitarre

. ich sah außerdem den spirituellen wert dahinter (durch mangel fehlende erfahrungswerte ausgleichen???)
soweit zu damals.
das mit den erfahrungswerten-ausgleichen hat sicher was auf sich, ich bin aber eher weg jetzt von der esoschiene.
münze nicht alles um auf irgendeine botschaft, denke eher real und einfach.
jetzt verdiene ich "vollzeit" nicht schlecht, muss dennoch schauen, dass ich die mentale "verantwortung" für seine finanzielle lage endlich los werde, a bisserl was ist also noch da von prägungen, mustern, von esoterischem glauben
ich sage mir dann aber ganz real, ER IST GROß, er sollte selber mal lernen, wie es geht, wirklich mal verantwortung zu übernehmen, ohne dass sich jemand anderer mit den kopf zerbricht. sein vater, ich ... , irgendeine organisation, die er wieder klagen kann.....
er hat schon so viel geschafft, was andere nie schaffen, weg von substanzieller abhängigkeit, er trinkt außerdem nicht mehr, spielt nicht mehr, warum nicht das auch noch jetzt.
dass er ohne diese zusatzfinanzierungen dennoch nicht wirklich klar kam (konto notorisch überzogen), kann ich ihm nicht mehr wirklich zum vorwurf machen, weils mir genauso gegangen ist die letzten monate.
nicht diesen € 60-tagesschnitt, der mich bei ihm so schockiert hat (neben den fixkosten!!!!!!!!! - NACH seiner spielsucht), aber dennoch, fast so viel.
exxxtrem viel gebraucht, ohne zu sagen, dass ich ständig unnütze sachen angeschafft habe. aber irgendwie hab ich jetzt alles. eine liebslings´jacke, ein neues rad, viele sachen, die ich extrem mag. als würde ich unbewusst vorgesorgt haben

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seit ein paar tagen gehts nämlich irgendwie ganz anders, bin auf sparfaktor unterwegs,
ist sonderbar. manchmal wie ein wunder.
wenn ich das mit dem geld noch auf die reihe bring,- da hab ich ja schon voll an mir gezweifelt - weiß ich, dass ich die stärke hab, auch das andere zu schaffen. diesen neubeginn, den ich anvisiere.
ich werde jetzt einfach warten, ..... ohne angst, ohne irgendwas ........und wenn mir eine wohnung angeboten wird, dann weiß ich sofort aus dem bauchgefühl raus, ja, das ist es, oder nein, niemals.
bis dorthin versuche ich zur ruhe zu kommen.
und in der zeit bis dorthin spare ich!!!
ein startkapital für eine wohnung hab ich nämlich echt noch nicht, aber das wird!!!!
ich nehms mir echt vor, will dann ohne kredit auskommen, sonst gehts nicht wirklich.
ich melde mich, ...........ob wieder meine grenzenlose unfähigkeit übermacht hatte............... oder ob ichs diesmal auf die reihe gebracht hab.
vielleicht erzähl ich euch schon morgen irgendwas :waesche1: alltagsgeschichten.
jetzt hol ich dann mein neues auto.
für mich ein synonym für den weg in die freiheit, wie auch immer.