.... das Leben an mir vorbei???

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AW: .... das Leben an mir vorbei???

danke euch allen. :)



danke für das, elladana:

Das schönste was Du je erfahren kannst bist
Du selbst.


ist mir vorher noch nie aufgefallen.

jetzt kann ich diesen spruch gut gebrauchen, denn SICH SELBER ZU ERFAHREN ist wirklich das höchste gefühl, weil es beständig ist, so wie man ein kind liebt.
es ist ein gefühl, das nicht verloren zu gehen scheint, es ist der inbegriff der beständigkeit.

alles andere verliert sich oft sehr rasch.

ich hab das bei meiner geschichte erlebt.

war froh, EMPFINDEN zu können. dieses empfinden für einen menschen fand seinen weg. von dem einen, ------ es war ein sehr schönes gefühl -zurück zu meinem lebenspartner.

dieses gefühl war zuerst wieder DORT, wo es hingehörte.

leider scheint es mir, als wäre da lediglich ein ausgleich von statten gegangen. innerhalb von gut einer woche war dieses neu entfachte gefühl zu meinem mann verschwunden.
:clown::clown:
---------- wie erde, die absolut ausgetrocknet ist, die saugt auch feuchtigkeit in einer intensität --- aus der bedürftigkeit heraus ----- auf,-------- diese nahrung wirkt nicht nachhaltig, wenn keine reserven vorhanden sind und wenn nicht viel nachkommt, ist es sofort so wie vorher.

so scheint es mir bei uns zu sein.

dieser zweite frühling in unserer beziehung weicht gerade wieder einem...... sumpf abgestandener lebensempfindungen:clown: in der beziehung partnerschaft.
kurzes aufflackern über einem boden, der nicht wirklich nahrung bietet.

es ist dennoch besser geworden.

es scheint irgendwie GUT zu sein. es ist wenigstens so, wie es IST.

jetzt spüre ich, dass ich woanders
hinsehen, hinFÜHLEN
kann.

es ist zeit, meine kinder viel mehr zu spüren, als ich es die letzten zwei jahre, in denen ich so mit mir beschäftigt war, konnte. es zieht mich zu ihnen.


alles andere ist momentan nicht so wichtig.

das leben ist tatsächlich sehr spannend.

lg abendsonne
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Strandläufer;211102 schrieb:
Oh ja Eberesche, das ist ein wahres Wort :-)
LG
Elke
liebe elke,

hast du das gefühl, ich arbeite nicht an mir?
ich empfinde das anders.

oder beziehst du es auf dein leben?


lg
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Ich beziehe das im Moment mal auf mich, Abendsonne. Ich würde am liebsten vor den Erfahrungen, die ich derzeit mache, weglaufen. Immer passieren einem Dinge, die so nicht geplant waren :-).
Lg
Elke
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

:)
Strandläufer;211220 schrieb:
Ich beziehe das im Moment mal auf mich, Abendsonne. Ich würde am liebsten vor den Erfahrungen, die ich derzeit mache, weglaufen. Immer passieren einem Dinge, die so nicht geplant waren :-).
Lg
Elke
liebe elke,

bezogen auf das zitat "wer nicht an sich arbeitet, an dem WIRD gearbeitet":

du hast doch an dir selber gearbeitet??? die ganze zeit - zumindest hatte ich den eindruck.
oder hast du dich mal eine zeit "zurückgelehnt" - so wie ich es gerade mache - und zack - hast du`s dann von "oben"... ???

bei mir ists momentan eher ruhig, die großen auferlegten prüfungen bleiben gottseidank aus,
aber doch kommen einige bewusst-werdungs-impulse, die aber nicht sehr intensiv sind und auch keine sonderliche wirkung haben.

tut mal gut so.

lg abendsonne
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

also, ich war jetzt eine woche in tirol,
habe sozusagen einen teil von dem "das leben an mir vorbei" zu einem "das leben MIT mir" gemacht. die zeit scheint dort viel langsamer zu laufen, und es tat gut:
....was mir gerade noch viel mehr - ja,... man kann sagen fast schon - ängste bereitet, ist, dass ich merke, wie sehr ich das leben für sich liebe, und wie rasant es an mir vorbeigeht. die ganze welt scheint die welt für sich zu erobern, die schönheiten zu genießen, ....
ich möchte euch dennoch zeigen, was passiert, während man sich arrangiert. viele wissen ja, wie das ist (und haben mir daher ziemlich abgeraten!!). es ist ziemlich...... farblos.

:::::::
tja, in einer beziehung, in der es nicht wirklich so toll läuft (der höhenflug hat sich ja zu einem sachte-über-dem-boden-schweben verändert!), kann man sagen, es geht jeder seinen weg und dann gehts auch. so dachte ich zumindest.


so hab ichs auch diesmal wieder gemacht. wenn ich mit ihm zu nichts komme, dann mach ich es eben alleine.:clown:

bin mit einer freundin wie gesagt diese eine woche weggewesen, wir beide ticken irgendwie gleich, und so war es sehr angenehm, sehr schön,

aaaaber....


.... ich - sah die ganze welt herum nur "zusammen". d.h. es war jeder irgendwie in partnerschaft unterwegs.
sonderbarer weise hatte ich nicht den eindruck, dass es auch ihr so ergangen ist. sie scheint mir als alleinerziehende mama sehr zufrieden.
ich denke, es ist aus dem grund, weil ihr alle türen offen stehen. sie weiß nie, was morgen ist, und auch wenn heute alle zusammen erscheinen (ich sah niemanden single-mäßig unterwegs, zumindest nicht zur tageszeit, wo auch WIR unterwegs waren), kann es für sie morgen schon jemanden geben. das hat mich damals in der singlezeit aufrecht gehalten: nie zu wissen, was morgen ist.

so bin ich aber ziemlich FESTGEFAHREN, und ich denke, das ist das problematische.

es ist schon auch mit der freundin schön, nicht falsch verstehen: mit der freudin kann ich riesig gut reden, lachen, wir sind gleich gestrickt, ticken gleich, wie gesagt:

aber!!!!!!!! wir gehen NICHT hand in hand durch die berge und wir kuscheln auch nicht :clown:. es ist diese verbundenheit eine andere, klar.
auch wenn ich bisher diese körperliche annäherung in den beziehungen eher vermieden habe: jetzt ist die sehnsucht danach da.

sie hat bewirkt, dass ich sehnsucht nach DAHEIM hatte. nach etwas vertrauten, heimeligen.
wenn ich schon dieses "andere" nicht daheim habe, dann war doch die sehnsucht nach dem "materiellen" da.
auch wenn am ersten nachmittag die sonne so wunderbar in mein appartement geschienen hat und ich mir dachte, DAS ist es, hab ich am nächsten tag doch die morgensonne von daheim vermisst. versteht ihr was ich meine.
mein haus ist mein daheim.

ich hab mich auf daheim gefreut, hab die woche SCHON sehr genossen, aber es war mir ganz gleichgültig, wieder heimfahren zu müssen. es war ein DÜRFEN.

dennoch: ich kam heim, ich war ohne erwartungen, und DENNOCH, unterschwellig war ich enttäuscht.

heimgekommen..... ist ER (mein mann) gleich wieder weggefahren. unter dem tarnmantel, er wollte mich entlasten (wenn er das gewollt hätte, dann hätte er alle ZWEI kinder und nicht nur eines mitgenommen:clown:). er dreht es so, als müsste ich ihm dann auch noch dankbar sein.´für mich zählt die tatsache, ich komme heim und er fährt weg. normal wäre, sich auf einen kaffee zusammenzusetzen mit einem "erzähl mal, wie war es".
so ist diese eine hoffnung als ev. basis sowieso schon wieder zu vergessen.


die zweite sache ist die, dass ich merkte, wie gut es tut, wenn im umfeld alles geordnet ist (tirol!!). reinlichkeit, harmonie, behaglichkeit.

zuhause hat mich das chaos wieder einmal mehr erwartet.
er hatte zwar DAS weggeräumt, was er hergeräumt hatte im innenbereich, aber ansonsten ist NIX geschehen. der rasen nicht gemäht, der garten fallen gelassen,
das chaos in den nebengebäuden wartet und wartet (wieder auf MICH :clown:), der balkon, der auf einen teilanstrich wartet, blieb noch immer unangetastet schutzlos der witterung ausgeliefert.

er hätte eine woche zeit gehabt, irgendwas zu tun. nicht mal die aschenbecher im garten, deren inhalt sich im regen aufgelöst hatte, räumte er weg.

in mir ratterte sofort der vergleich: was hab ich getan, wenn er mal eine woche weg war??? bin schwanger am boden rumgekniet und hab den küchenbelag neu verlegt, beim zweiten mal hab ich alleine das ganze wohnzimmer (1. Teil) völlig umgestaltet. um IHM eine freude zu machen. er meint, das wären MEINE bedürfnisse. ich kann doch nicht von ihm erwarten, dass er nach der arbeit...... -..... ihr wisst schon, was ich meine.

ich will mich nicht rühmen, aber was ER tut, ist mir zu wenig. was er für MICH tut und was er generell tut, was normalerweise selbstverständlich wäre.

so bleibt alles, was das anbelangt, nach wie vor an mir. die türstöcke sind farbmäßig absolut abgeschlagen (zeilweise 25 cm² flächen). die wände würden gestrichen gehören (ICH mag nicht mehr, habs schon 3-4 x selber gemacht) etc.etc.etc. riiiiisig viel.
ich hatte wäscheberge und chaosbewältigung die letzten tage, es war einfach notwendig.
es würde alleine wochen dauern, bis alles geordnet ist.

kein wunder, dass auch ICH nach wie vor in beziehung "beziehungsarbeit" nichts tun mag. und ich hab nicht mal das schlechte gewissen. nach wie vor nicht.

tja, und jetzt sind wir wieder genau DORT.

würde ich tatsächlich kein schlechtes gewissen haben (s. thread "kein warmes essen für meinen mann") würde ich mir auch keine gedanken machen. aber ich mach es nun mal.

und dann kommt noch DIESER eine gedanke: er war kurz mal nett zu mir und ich bin sofort wieder angesprungen (hab ich euch ja erzählt). warum war das so???
liebe ich ihn noch?????

ich weiß es noch immer nicht.

ich denke, es ist meine sehnsucht nach dem, was ich nie hatte. vertrautheit, reden können, so wie mit der freundin, in verbindung mit geborgenheit, anlehnen können. er ´hat mir kurz gezeigt, wie es sein könnte, und ich war über mich selber fast empört, dass ich mich so schnell habe hinreißen lassen.


zu stolz bin ich wieder, zu viel ist geschehen, als dass ich es von ihm, von meinem mann, einfordern möchte. freíwillig kommt von ihm jetzt nix mehr, weil bei mir eben der ofen auch wieder aus ist.

ich strecke meine fühler schon nach woanders aus, zugegeben.

ich bin auf der suche nach der "befreiung", auf der suche nach dem, wonach ich mich sehne.

und es ist aber NICHTS da. und das ist das, was mich so verwundert. ist die ganze welt "gemeinsam" unterwegs???

meinem schwarm von gestern sehe ich fast nicht mehr.

und meinen mann?? kann ich ihn jemals noch lieben? liebe ich ihn.

ist es die angst, ihn durch die krankheit zu verlieren??

so lange bin ich schon hier im forum, aber DAS weiß ich noch immer nicht.

ich will jetzt auch nicht grübeln, ich stelle nur fest, ich stelle fest, dass es so ist, wie es ist.

ich sehe mir jeweils an, wie es weitergeht.

verändern möchte ich nach wie vor nichts. viiiiiel zu viel energie, die ich nach wie vor nicht habe (nicht mehr aufwenden möchte).
DIESES thema hab ich mir ja lange genug angeschaut.

werde euch erzählen, wie es weitergeht. auch wenn sich nichts tut, tut sich doch ein bisserl was :clown:

abendsonne

.


lg abendsonne
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Liebe abendsonne,
ich freue mich, daß du weiterschreibst. Deine Gedanken sind auch mir nicht fremd. Dennoch denke ich, du hast doch erwartet. Ich kenne das Gefühl. Ich schaffe es auch nicht - dieses Loslassen. Und das, obwohl ich festgestellt habe, lasse ich los .... passiert etwas. Die Umsetzung ist soooo schwierig. Je mehr ich mich/du dich da reinsteigere oder drüber nachdenke, desto gegenteiliger - und nicht in unserem Sinne - passiert....nichts.
abendsonne schrieb:
... tja, in einer beziehung, in der es nicht wirklich so toll läuft (der höhenflug hat sich ja zu einem sachte-über-dem-boden-schweben verändert!), kann man sagen, es geht jeder seinen weg und dann gehts auch. so dachte ich zumindest....
so hab ichs auch diesmal wieder gemacht. wenn ich mit ihm zu nichts komme, dann mach ich es eben alleine... ich - sah die ganze welt herum nur "zusammen".... so bin ich aber ziemlich FESTGEFAHREN, und ich denke, das ist das problematische....
Ja.
abendsonne schrieb:
sie hat bewirkt, dass ich sehnsucht nach DAHEIM hatte. nach etwas vertrauten, heimeligen.
Sehnsucht nach Geborgenheit und nichts anderem.
abendsonne schrieb:
...dennoch: ich kam heim, ich war ohne erwartungen, und DENNOCH, unterschwellig war ich enttäuscht.
s.o.
Könntest du dir vorstellen, daß dein Mann überhaupt nicht weiß, wie er mit solchen Situationen umgehen kann/soll? Machst du Schritte von dir aus? Hättest du zu ihm sagen können: "Bleib doch, dann können wir einen Kaffe zusammen trinken, damit ich etwas erzählen kann." ?
abendsonne schrieb:
die zweite sache ist die, dass ich merkte, wie gut es tut, wenn im umfeld alles geordnet ist (tirol!!). reinlichkeit, harmonie, behaglichkeit.
Ich bemerke manchmal bei mir, daß ich das, was ich einfordere, selber nicht gebe/geben kann.
abendsonne schrieb:
...zuhause hat mich das chaos wieder einmal mehr erwartet. er hatte zwar DAS weggeräumt, was er hergeräumt hatte im innenbereich, aber ansonsten ist NIX geschehen. der rasen nicht gemäht, der garten fallen gelassen,...
Ja, das kenne ich auch. Dabei bedarf es manchmal nur einer einfachen, nett formulierten Frage...ob er könnte....nicht so in der Art...der Rasen müsste auch mal wieder.... Ich selber stelle fest, wir/ich rede zu wenig mit meinem Mann über die wichtigen Dinge. Warum? Ich weiß es echt nicht. Er regt sich auf, das ich mich hier mitteile und nicht mit ihm rede. Manchmal tut er es als lächerlich ab, was soll ich da mit ihm reden. Er weiß nicht, was er will. Und ich im Prinzip auch nicht wirklich. Die Ähnlichkeiten sind vorhanden. Meiner denkt auch - er arbeitet - ich bin für den Rest verantwortlich. Nicht ganz so krass, aber im Groben schon. Ich versuche grad wieder, da nicht soooo reinzurutschen. Wieder etwas autonomer zu werden. Doch, wenn das Geld knapp ist, werden auch die Probleme größer - habe ich festgestellt. Einfacher ist es, wenn man sich nicht auch noch deswegen Sorgen machen muss.
Also, was ich sagen wollte. Ich muss mehr sagen, was ich will. Ordentlich/freundlich formuliert. Klar und einfach - ohne Schnörkel.
Und.
abendsonne schrieb:
in mir ratterte sofort der vergleich: was hab ich getan, wenn er mal eine woche weg war??? bin schwanger am boden rumgekniet und hab den küchenbelag neu verlegt, beim zweiten mal hab ich alleine das ganze wohnzimmer (1. Teil) völlig umgestaltet. um IHM eine freude zu machen. er meint, das wären MEINE bedürfnisse. ich kann doch nicht von ihm erwarten, dass er nach der arbeit...... -..... ihr wisst schon, was ich meine.
Bereust du es oder hast du es gerne getan? Im Prinzip hat er ja recht. Du hast es in der Hauptsache für dich gemacht, ihm eine Freude zu machen ist ein Vorwand oder eine Rechtfertigung. Nüchtern betrachtet ist es bei mir manchmal so. Das ist so drin, mein Muster.
abendsonne schrieb:
ich will mich nicht rühmen, aber was ER tut, ist mir zu wenig. was er für MICH tut und was er generell tut, was normalerweise selbstverständlich wäre.
Was ist selbstverständlich? Woher hast du diesen Maßstab? Von anderen? Bei euch ist es anders - akzeptier das.
abendsonne schrieb:
kein wunder, dass auch ICH nach wie vor in beziehung "beziehungsarbeit" nichts tun mag. und ich hab nicht mal das schlechte gewissen. nach wie vor nicht.
Ist das wirklich so?
Ist es Liebe, ist es Gewohnheit? Das kannst nur du selbst sagen.
abensonne schrieb:
ich strecke meine fühler schon nach woanders aus, zugegeben.
Das finde ich nun wieder grenzwertig.
abendsonne schrieb:
ich bin auf der suche nach der "befreiung", auf der suche nach dem, wonach ich mich sehne.
Die findest du auf keinen Fall, wenn du deine "Fühler ausstreckst". Bearbeite dein Thema mit deinem Mann. Sonst stehst du in der nächsten Beziehung irgendwann wieder genau an dieser Stelle. Und vom Regen in die Traufe macht doch keinen Sinn. Auch wenn es oberflächlich vorerst so scheinen würde.
abensonne schrieb:
werde euch erzählen, wie es weitergeht. auch wenn sich nichts tut, tut sich doch ein bisserl was
Mach das. Ein wenig tut sich immer in dir. Manchmal kommt das Ergebnis erst später.
Alles Liebe dir
Eberesche
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

hallo eberesche,

dankeschön für deine antwort. kann nur kurz schreiben, daher nur zu einem:
Das finde ich nun wieder grenzwertig.
Die findest du auf keinen Fall, wenn du deine "Fühler ausstreckst". Bearbeite dein Thema mit deinem Mann. Sonst stehst du in der nächsten Beziehung irgendwann wieder genau an dieser Stelle.
echt? findest du das grenzwertig? muss echt darüber nachdenken.
ich finde es eher normal.... . ein wenig berechnend zwar, aber..... - normal.
jeder normale mensch würde das tun, wenn er merkt, dass in dieser beziehung nichts mehr zu retten ist.
viele würden sich zwar erst trennen, und sich dann - nach geraumer zeit erst ev. - umsehen.

ich mach es halt IN der beziehung schon. ich seh mich um, strecke wie gesagt meine fühler aus - und sehe aber EH NICHTS.
heute hab ich mit einer freundin gesprochen, allgemein über dieses thema, sie hat das selbstbewusstsein zu behaupten, dass sie keine angst hätte, niemanden mehr zu finden. ICH wiederum seh das anders. sehr liebe freundinnen von mir sind schon sehr lange alleine.

wie gesagt, warum ich mich nicht vorher trenne?? ich will es mir nicht antun, irgendwo neu zu starten und das glück herum passt nicht wirklich. es ist mir der hohe preis nicht wert, darüber brauch ich gar nicht mehr zu reden.

ich meine:
wenn du eine neue beziehung hast, dann bist du wie neu bewegt. nicht dass ich eine beziehung neben meinem mann haben könnte.... . ich könnte es eh mit meinem gewissen nicht vereinbaren. aber es müsste zumindest eine PERSPEKTIVE da sein.

es ist keine da.

dass ich nächstes mal in die gleiche situation schlittere, kann ich mir gar nicht vorstellen. zu sehr weiß ich schon, aufgrund welcher muster und programmierungen ich damals meinen mann wählte, und zu sehr weiß ich schon dass ich weitest entfernt davon bin, auf diese muster nochmal anzuspringen. weil es diese muster nicht mehr gibt, weil ich diese eben aufgelöst habe durch meine arbeit hier im forum.
der "heutige" partner wäre ein völlig, völlig anderer.
tja, vielleicht würd ich dann draufkommen, dass mir "er" (mein mann jetzt) fehlt.

zum anderen nächstes mal

abendsonne
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Hallo abendsonne,
das mit dem grenzwertig ist meine persönliche Einstellung. Was heißt schon normal..... So gehst du von der einen Beziehung in die Nächste. Ohne Übergang. Nicht mal zwischendurch verschnaufen, mal auf dich/sich besinnen. Klar empfinden das die meisten als Normal, ist ja üblich das zu machen, dann braucht man nicht zu überlegen. Ich denke - es ist immer auf Kosten eines anderen; da es nicht ordentlich abgeschlossen ist.
Ich hätte auch keine Angst keinen mehr zu finden, aber ich würde auch nicht suchen. Das sage ich nicht nur so, ich war ja in der Situation.
abendsonne schrieb:
wie gesagt, warum ich mich nicht vorher trenne?? ich will es mir nicht antun, irgendwo neu zu starten und das glück herum passt nicht wirklich. es ist mir der hohe preis nicht wert, darüber brauch ich gar nicht mehr zu reden.
Da bin ich anderer Meinung absolut. Ich habe es ja erlebt, die Geschichte kennst du ja.
abendsonne schrieb:
ich meine:
wenn du eine neue beziehung hast, dann bist du wie neu bewegt. nicht dass ich eine beziehung neben meinem mann haben könnte.... . ich könnte es eh mit meinem gewissen nicht vereinbaren. aber es müsste zumindest eine PERSPEKTIVE da sein.
Das ist ja der Trugschluss. Mit einem neuen Partner fällt die Trennung leichter, das ist klar. Ich versteh´ schon wie du das meinst.
abendsonne schrieb:
dass ich nächstes mal in die gleiche situation schlittere, kann ich mir gar nicht vorstellen. zu sehr weiß ich schon, aufgrund welcher muster und programmierungen ich damals meinen mann wählte, und zu sehr weiß ich schon dass ich weitest entfernt davon bin, auf diese muster nochmal anzuspringen. weil es diese muster nicht mehr gibt, weil ich diese eben aufgelöst habe durch meine arbeit hier im forum.
der "heutige" partner wäre ein völlig, völlig anderer.
tja, vielleicht würd ich dann draufkommen, dass mir "er" (mein mann jetzt) fehlt.
Wenn es so ist, dann gut. Du wirst es sehen. Wäre es nämlich so, könntest du es innerhalb deiner Ehe bearbeiten. Trennen könntest du dich dann auch noch, aber du wärst frei. ...und das bist du nicht.
Gute Nacht
Eberesche
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

hallo,

danke, liebe eberesche,

jetzt nur schnell ein paar andere gedanken:

ich hab heute im persönlichkeitstest "kronen-zeitung" von gerti senger eindeutig den typus "der wartende" zugeordnet bekommen:

"die realität ist für Sie eine große belastung, die Sie zur flucht in eine scheinwelt zwingt. obwohl sie spüren, dass es in Ihrem leben nicht so gut läuft, verabsäumen Sie es, aktiv einzugreifen und notwendige veränderungen durchzuführen."

tja, absolut treffend, würde ich sagen, ich steh auch dazu und kann mich damit identifizieren.

warum das so ist, weiß ich aber schon auch.

ich bin normalerweise diejenige, die etwas durchzieht. wenns mir nicht passt, trete ich die flucht nach vorne an.

warum es hier so nicht ist?

ich hab mich in meiner realitätsflucht schon auch an realen dingen festgehalten, dazu bin ich neben den sprititistischen gedanken "alles hat seinen sinn" zu sehr auch realist!

und diese realen dinge sind eben diese "kleinigkeiten", die ich schon beschrieben habe.

diese liebe zu den kleinen dingen, die ich mir geschaffen habe oder die ich mir jetzt leisten kann. ein capuccino mal so nebenbei z.b. .

diese kleinen dinge haben für mich, weil sie der einzige halt waren, viel zu sehr an bedeutung gewonnen, als dass ich sie so einfach missen möchte in meinem leben.


bis später.

lg abendsonne
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Wünsch euch allen einen sonnigen Sonntag,

warum ich mich hier mal wieder einklinke ist, dass ich mich ganz herzlich bei allen bedanken möchte, dass ihr durch eure Tipps an Abendsonne auch mir manchmal Denkanstösse geliefert habt, die mich persönlich weiter gebracht haben.

Ein paar Gedanken meinerseits - einen anderen zu suchen, um eine bessere Absprungbasis zu haben ist zwar möglicherweise beruhigend - muss aber auf die Dauer auch nicht gut gehen - siehe Ende meiner vorigen Ende - und denjenigen dann geheiratet und gedacht, dass dies jetzt der mann fürs Leben sein könnte.

Unseren ersten Crash hatten wir vor ca. einem Jahr, als ich im Krankenhaus lag und er mich am Telefon fragte "Muss ich wirklich vorbei kommen?" Na klar, müssen tut er nicht - waren ja nur 2 Nächte - und es war nur ein kleiner Eingriff (Polyp) - aber es hat eine Lawine los getreten, da ich 2 Nächte nichts anderes tun konnte als über diese meine "Ehe" nach zu denken.

Dann gabs am Nationalfeiertag den nächsten Crash, wo ich das 1. mal kommunizierte "SO mach ich nicht weiter - entweder du behandelst mich als gleichwertigen Partner und wie ein menschliches Wesen - oder ich lass mir was anderes einfallen."

Ähnliche Worte gabs dann auch am Faschingsonntag und dann im April nochmal. Vor 3 Monaten stand ich dann einfach auf, setzte mich ins auto und fuhr weg. Im Prinzip war das das Ende - weil auch das änderte nichts an "der Situation".

Nachdem ich jetzt in der letzten Woche auch noch drauf gekommen bin, dass er seit damals in Singelbörsen inseriert und sich auch schon mit einigen der "Damen" real getroffen hat, mit ihnen Nächte in Appartements verbringt und sie bekocht - hab ich ihn vorgestern "auf neutralem Boden" abgeholt und zur Rede gestellt.

Ok - am Dienstag hol ich mir den Scheidungstermin - er fährt von 7. bis 22.9. mit einer derer in Urlaub nach Kroatien - und danach sucht er sich schnellstmöglich eine Bleibe - die großen Sachen können hier stehen bleiben bis er eine eigene fixe Wohnung hat.

Was ich für mich vorab unbedingt hab klären müssen - jetzt rückblickend betrachtet - ich hab alles getan, um ihm eine finanzielle sichere Basis zu schaffen - das ist erreicht seit 20.6. - aber ich konnte (vom Bauchgefühl her) trotzdem noch nicht "gehen".

Und jetzt ist mir auch klar, warum - weil ich nicht gehe - ich bleibe - er geht - dafür hab ich aber jetzt noch die letzte Aktion gebraucht, dass ich richtig wütend wurde - und einfach auf die Bank ging und mich erkundigte, ob ich eine Chance bekomme, das Haus allein zu behalten.

Was in diesem Jahr allerdings auch passiert ist, sind einige Erkenntnisse - und ich habe mich endlich meinem Kindheitstrauma gestellt - nachdem zwei Familienaufstellungen da keine Klarheit brachten, hat mir mein Analytiker dann Körperarbeit empfohlen - und ich hab einen großen Fels los bekommen - unbemerkt von meinem Mann, der nicht mal diese Veränderung an mir bemerkt.

Liebe abendsonne,

ich bin es mir wert, mich nicht mehr von irgend einem Menschen verletzen lassen zu müssen, der mir ganz offensichtlich zeigt, dass ich ihm als Mensch und Partnerin nicht nur gleich-gültig, sondern schlichtweg egal bin.

Und ich hab zwar noch keine Ahnung, wie ich es schaffe, dass Haus zu behalten - aber ich habe den festen Willen, hier zu bleiben und mir mein Himmelreich nicht nehmen zu lassen.

Aber ich bin nicht mehr bereit, ihm dafür sch.....en zu tragen. Nein - aus - Schluss - ich bin ein viel zu wertvoller Mensch, um mich selbst erniedrigen zu müssen.

Und ich bin auch überzeugt, dass du das sein könntest, wenn du es dir nur endlich zugestehen würdest. Du brauchst keinen anderen mann, um diese deine aktuelle Beziehung beenden zu können - du brauchst nur dich - und auch du bist stark genug, um dich endlich selbst derart wert zu schätzen, dass du dir selbst wieder in die Augen schauen kannst, wenn du dich im spiegel betrachtest.

Ich will dich zu nichts überreden - oder zu etwas drängen - ich möchte dir nur ein bißchen etwas von dem Gefühl vermitteln, welches zur Zeit in mir ist - obwohl ich eigentlich - vom Verstand her - eine nachhaltige Panik vor der Zukunft haben sollte - und mein Verstand auch immer wieder probiert, die Oberhand zu gewinnen.

In diesem Sinne - Kopf hoch - Brust raus - ran an den Feind - was auch immer sich grad als Feind präsentiert. Alles Liebe dir - und dich mal umärmel.
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

liebe christina,

danke für deine offenheit.

was mir aber (wieder einmal mehr aufgrund deiner geschichte) immer wieder auffällt, ist, dass die menschen nach der reihe davon-laufen,
weil sie sich nicht mehr verletzen lassen/erniedrigen lassen wollen, was auch immer. "ich bin es mir wert, mich nicht mehr verletzten zu lassen.", so sagst ja auch du.
ich bin es mir wert, mich nicht mehr von irgend einem Menschen verletzen lassen zu müssen, der mir ganz offensichtlich zeigt, dass ich ihm als Mensch und Partnerin nicht nur gleich-gültig, sondern schlichtweg egal bin.
dieser vergleich, nicht nur gleich-gültig, sondern schlichtweg egal ----- gefällt mir. aber alleine diese aussage impliziert die wertigkeit, die man im allgemeinen dem verhalten des anderen beimisst. mache ich ja eigentlich auch, aber: so mache ich mich dennoch abhängig von dem, was der andere mit mir macht/was DAS mit mir macht. wir gestehen dem anderen eine irrsinnig macht zu.

die erkenntnis, die für mich stimmig ist, ist diese, :

wenn ich meinen eigenen wert vollständig gefunden habe, dann vermag mich keiner mehr zu erniedrigen, zu verletzen, denn ich kenne ja meinen wert.

(((natürlich fühle ich mich selber auch noch verletzt, das ist eine andere sache.)))

die WESENTLICH sache für mich ist diese, dass ich mir selber zugestehen möchte, etwas besseres in mein leben einzuladen, als das, was sich mir jetzt präsentiert, dieser gedanke ist wieder ein anderer.

dafür ist es gut, frei zu sein, MUSS aber nicht sein. wenn der andere genug "dreck am stecken hat": " selber schuld, der andere, wenn man plötzlich jemanden gefunden hat, der einen besser behandelt" :clown:. unabhängig davon, ob diese beziehung dann was wird oder nicht.

wenn da noch kein anderer mensch ist, dann macht es für MICH keinen sinn, zu gehen, oder etwas unter mühsal alleine zu erhalten (wie du es jetzt machst, liebe christina).

denn ich gehe ja dann nur aus stolz. wenn ich gehe, weil ich mich nicht mehr verletzen lassen will, dann heißt das, der andere bedeutet mir noch zu VIEL. wenn du den anderen ganz aus deinem leben streichen kannst, ist dies eine gute möglichkeit, um zu vergessen.


was aber bei uns, die kinder haben, die dann immer wieder konfrontiert sind mit den vätern, die denjenigen nicht einfach aus dem leben haben können??? tsch´üß und ab geht da nicht!!!!!

und so frage ich mich: wenn ich gehe:


ich bezahle einen so hohen preis dafür, ... nur um dann alleine zu wohnen?? nur um meinen stolz bewahrt zu haben????? wenn geld keine rolle spielt ist diese aussage natürlich unwesentlich, dann KANN ich gehen.


wenn es aber mit gravierenden finanziellen einbußen verbunden ist, dann hab ich neben dem schaden der gescheiterten beziehung (was sich oftmals ja nicht als schaden rausstellt) auf jeden fall den neuen schaden = die einschränkung in der finanziellen freiheit. wenn du vorher noch nie im mangel warst, dann wird dir diese erfahrung nichts ausmachen, wenn schon, dann bewundere ich dich.

meine entscheidung entspringt, wie ihr seht, meiner absoluten selbstliebe, meinem ego: ich sage mir: dieser mensch kann mich nicht mehr berühren, also kann er mir auch nicht mehr schaden. bzw. ich möchte eigentlich so weit kommen, an dem arbeite ich.

leider berührt mich der meine dann und wann doch noch, das irritiert mich.

meist zwar im negativen sinne. er macht also noch was mit mir.

und wenns nur das ist, dass man nicht gerne von etwas umgeben ist, das einem nicht viel bedeutet, von jemanden, der einen zu sehr verletzt hat.

aber ich sage mir dennoch:clown::clown:: ich gestehe dem anderen ja die volle macht zu, wenn ich mich aufgrund seines verhaltens in eine richtung bewege, die ich gar nicht will.

ich bin zu stolz, um das zu tun. ich bin mir selber wertvoll genug, um mich nicht vom anderen so steuern zu lassen.

du hast das haus z.b. denke ich GEMEINSAM erschaffen, wenn du alleine ein haus gewollt hättest, dann hättest du es von dir aus alleine finanziert. durch sein fehlverhalten schafft er es, dass du eine mühe auf dich nimmst, die du eigentlich nicht wolltest. du hast sein negativ-verhalten und dann auch noch die finanziellen einbußen, strafst dich also selber.

wenn du sagen kannst, geh, ich will dich nie wieder in meinem leben haben, dann ist das gut. dann zahlt sich der neuanfang aus, wie gesagt. aber beim vater der kleinen kinder geht das nicht so leicht!!


so sehe ich das. auch wenn ich mit meiner ansicht alleine da stehe.

es ist bei mir also keineswegs demütige bescheidenheit, dass ich hierbleibe.

es ist eher der gedanke, dass ja ER ziemlich viel gemacht hat mit mir (ich war jahrelang in der rolle des nicht-in-frage-gestellten erduldens, weil ich ihn zu sehr mochte), und ich MICH jetzt nicht für SEIN verhalten strafen will, indem ich mir dann nicht mal mehr den kaffee leisten kann.

soweit mal zu den generellen gedanken, die mir sofort gekommen sind.
 
AW: .... das Leben an mir vorbei???

Unseren ersten Crash hatten wir vor ca. einem Jahr, als ich im Krankenhaus lag und er mich am Telefon fragte "Muss ich wirklich vorbei kommen?" Na klar, müssen tut er nicht - waren ja nur 2 Nächte - und es war nur ein kleiner Eingriff (Polyp) - aber es hat eine Lawine los getreten, da ich 2 Nächte nichts anderes tun konnte als über diese meine "Ehe" nach zu denken.
.......Nachdem ich jetzt in der letzten Woche auch noch drauf gekommen bin, dass er seit damals in Singelbörsen inseriert und sich auch schon mit einigen der "Damen" real getroffen hat, mit ihnen Nächte in Appartements verbringt und sie bekocht - hab ich ihn vorgestern "auf neutralem Boden" abgeholt und zur Rede gestellt.

Ok - am Dienstag hol ich mir den Scheidungstermin - er fährt von 7. bis 22.9. mit einer derer in Urlaub nach Kroatien
krass genug die sachen, die er macht, um ihn aus deinem leben zu katapultieren, so sehe ich das auf jeden fall. in voller härte gegen ihn also.

wenn du es schaffst, dass du gut über die runden kommst, und ihn nachher auch nicht mehr sehen musst:
scheidung ist hier auch für mich die einzigste und richtige entscheidung.
das sag ich aus voller überzeugung.
aber es dir selber schlechter machen zu müssen durch SEIN fehlverhalten, DAS würd ich nochmal überdenken.
sieht ja so aus als hättest dus nachher nicht unbedingt ganz leicht. DAS meine ich:
Was ich für mich vorab unbedingt hab klären müssen - jetzt rückblickend betrachtet - ich hab alles getan, um ihm eine finanzielle sichere Basis zu schaffen - das ist erreicht seit 20.6. - aber ich konnte (vom Bauchgefühl her) trotzdem noch nicht "gehen".

Und jetzt ist mir auch klar, warum - weil ich nicht gehe - ich bleibe - er geht - dafür hab ich aber jetzt noch die letzte Aktion gebraucht, dass ich richtig wütend wurde - und einfach auf die Bank ging und mich erkundigte, ob ich eine Chance bekomme, das Haus allein zu behalten.
du musst dich nachher abstrampeln, und ER hat die finanziell sichere basis, um sich dann ein schönes leben zu machen?? willst du das wirklich?
Und ich hab zwar noch keine Ahnung, wie ich es schaffe, dass Haus zu behalten - aber ich habe den festen Willen, hier zu bleiben und mir mein Himmelreich nicht nehmen zu lassen.

Aber ich bin nicht mehr bereit, ihm dafür sch.....en zu tragen. Nein - aus - Schluss - ich bin ein viel zu wertvoller Mensch, um mich selbst erniedrigen zu müssen.
du könntest ihm ja auch die macht nehmen, dich erniedrigen zu KÖNNEN, indem du dir sagst, einem mensch, der SO mit mir umgeht, gewähre ich nicht die macht, mich erniedrigen zu lassen.
Und ich bin auch überzeugt, dass du das sein könntest, wenn du es dir nur endlich zugestehen würdest.
wie gesagt, ich möchte eigentlich lieber so weit kommen, wie ich es oben beschrieben habe: ihm diese macht vollständig nehmen!!!
ich gestehe ihm MACHT zu, wenn ich sage, ich bezahle ca. 900 euro mehr im monat, um mich von dir zu trennen.
nein, das möchte ich nicht.
er soll seine strafe haben für sein verhalten, nämlich die: neben mir wohnen zu müssen :clown::clown::clown:
Was in diesem Jahr allerdings auch passiert ist, sind einige Erkenntnisse - und ich habe mich endlich meinem Kindheitstrauma gestellt - nachdem zwei Familienaufstellungen da keine Klarheit brachten, hat mir mein Analytiker dann Körperarbeit empfohlen - und ich hab einen großen Fels los bekommen - unbemerkt von meinem Mann, der nicht mal diese Veränderung an mir bemerkt.
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sehr gut. so eine therapie geht viel besser abseits von finanziellen sorgen, dafür war es gut, dass du noch in der partnerschaft warst. schlimm, wenn die partner nachher nichts merken, oder eigentlich: EGAL. dann kann man noch viel besser abschließen mit ihm.
oh, heute ist mein zynismus gegen solche partner aber ganz schön da!!!
du brauchst nur dich - und auch du bist stark genug, um dich endlich selbst derart wert zu schätzen, dass du dir selbst wieder in die Augen schauen kannst, wenn du dich im spiegel betrachtest.
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kann ich eh :clown:. ich denke mir dann liebevoll: bist echt stark, dass du DIESE situation so meisterst, liebe abendsonne.

tja, ich bin echt ein wenig stolz auf mich.
 
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AW: .... das Leben an mir vorbei???

dir, liebe christina, wünsche ich also von ganzen herzen die richtige entscheidung. bzw. du hast dich ja schon entschieden, ich wünsch dir, dass du diese sache mit vollen kräften umsetzen kannst und dass du nachher ein super-gutes leben hast.

nun endlich mal zu dem, worauf ich schon lange eingehen wollte. danke, liebe eberesche.
Sehnsucht nach Geborgenheit und nichts anderem.
ja, geborgenheit, die kann mir aber derzeit eben nur (neben den kindern, eh klar) mein zuhause vermitteln, kein anderer mensch.
und deshalb ist es mir auch so wertvoll.

vielleicht sollte ich auch mit dem gedanken spielen, meinen mann DOCH, so wie christina in erwägung gezogen hat, rauszubezahlen?

nein, geht nicht, ich verwerfe also den gedanken gleich wieder.
Könntest du dir vorstellen, daß dein Mann überhaupt nicht weiß, wie er mit solchen Situationen umgehen kann/soll?

ja, so wird es definitiv sein. aber ich bin es leid, ihm immer eine gebrauchsanweisung "so möchte ich, dass du dich jetzt verhältst" vorzukauen. ich denke, mein mann ist erwachsen genug, um sich mal gedanken zu machen, wie ein anderer mensch behandelt werden möchte.
Machst du Schritte von dir aus? Hättest du zu ihm sagen können: "Bleib doch, dann können wir einen Kaffe zusammen trinken, damit ich etwas erzählen kann." ?
ich denke, ich sammle punkte in meinen "geistigen aufzeichnungen über die fassungslosigkeit-erzeugenden- agenden-seinerseits". es ist eigentlich fast nur mehr ein lächeln, das ich für solche aktionen übrig habe.

z.b. hatte mir mein mann nach der rückkehr von tirol auch gesagt, dass es einen blumenkasten runtergeschmissen hätte beim wind. tja, die blumen lagen da, verkehrt, abgedrückt, die erde auf ihnen drauf, verfleddert, ruiniert, gerade noch zu retten,

und mit fassungslosigkeit dachte ich nur, jeder andere mensch würde die blumen SELBER sofort wieder zu retten versuchen, nicht einfach nur sagen, hey, deine blumen hat der letzte sturm runtergeworfen.

DAS sind so situationen, wo ich wie gesagt sprachlos werde. und ihm das dann schon irgendwann kurze zeit später = wenn ich wieder reden kann, sage.
Machst du Schritte von dir aus? Hättest du zu ihm sagen können: "Bleib doch, dann können wir einen Kaffe zusammen trinken, damit ich etwas erzählen kann." ?
Ich bemerke manchmal bei mir, daß ich das, was ich einfordere, selber nicht gebe/geben kann.
hier hast du mich auf die idee gebracht, dass ich vielleicht selber gar keinen kaffee mit ihm trinken wóllte, dass es mir eh recht war, dass er weggefahren ist, weil ich so wieder ein pünktchen im register verzeichnen konnte und

ihm eigentlich - wie du sagst - auch nicht das geben kann, was ich eigentlich von ihm möchte.
Dabei bedarf es manchmal nur einer einfachen, nett formulierten Frage...ob er könnte....nicht so in der Art...der Rasen müsste auch mal wieder....
wenns mir wirklich wichtig ist, rede ich eh klartext. ich hab z.b. zu ihm dann gesagt, ob er bitte den rasen mähen würde, ich bekomme besuch, und der klee steht schon wieder ziemlich hoch - wg. der bienen. da macht ers dann eh. bzw. er hats dann gemacht. ich hab ihn auch fast noch genötigt, den halbmeter hohen rasen DORT zu mähen, wo man "eh nicht hinsieht".
Meiner denkt auch - er arbeitet - ich bin für den Rest verantwortlich.
tja, so ist es.
so wird auch alles bagatellisiert, was ich beanstande. "was soll ich denn noch tun?"
Was ist selbstverständlich? Woher hast du diesen Maßstab?
selbstverständlich wäre z.b. nach oben genannten beispiel, dass ER die blumen gleich aufhebt, nachdem er gesehen hat, dass sie runtergefallen sind und auf der "schnauze" liegen.
Bearbeite dein Thema mit deinem Mann.
ich denke, ich will das eigentlich gar nicht mehr wirklich.

es wäre immer ein ICH-ICH-ICH. und er tut nix dazu.

im prinzip hab ich ihn aufgegeben. ich will lediglich mehr, dass man sich in der "wirtschaftsgemeinschaft" auch wirklich arrangiert und an die regeln hält. das ist das, was ich anscheinend noch will.

eine rettung mit uns beiden wirds nicht mehr geben, dafür war zu krass "ofen-aus" nach dem letzten funkenflug. ich mag ihn nach wie vor als freund, aber als liebespartner geht nichts mehr. ich denke, das ist auch die antwort auf die frage, ob ich ihn noch liebe: als freund JA, als partner nein.
. Bearbeite dein Thema mit deinem Mann. Sonst stehst du in der nächsten Beziehung irgendwann wieder genau an dieser Stelle. Und vom Regen in die Traufe macht doch keinen Sinn.
vom regen in die traufe geht nicht mehr, denn - wie gesagt - ich würde nur mehr auf bestimmt jemand ganz, ganz anderen anspringen.
bis auf ein, zwei attribute, die mein mann hat, ´reflektiere ich in eine völlig andere richtung. lieb soll er sein, nicht hart, ein wenig schüchtern. vielleicht manchmal ein wenig unsicher, nicht überall von allem SOO überzeugt und so gradlinig. und er soll mich mögen, mit all meinen dellen und chaotischen anwandlungen.


lg abendsonne
 
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